Der neue SEPA-Zahlungsverkehr in Europa
Der europäische Zahlungsverkehrsraum „SEPA“ (Single Euro Payment Area) rückt immer näher zusammen und präsentiert sich dabei schneller, sicherer und noch einfacher. Mit der Einführung von SEPA verfolgen die teilnehmenden Länder das Ziel, einen einheitlichen Zahlungsverkehr zu gleichen Bedingungen zu schaffen. Euro-Zahlungen im In- und Ausland werden so gleichgestellt. Privatkunden und Unternehmen benötigen in Europa zukünftig nur noch ein einziges Konto. Von diesem aus können alle Überweisungen oder Einzüge erfolgen - schnell, effizient und sicher. Zu den 31 SEPA-Ländern zählen:
Vorteile für jeden
Der neue einheitliche technische und rechtliche Rahmen für den Zahlungsverkehr betrifft Überweisungen, Einzüge und Kartenzahlungen. Das bringt zum Beispiel Vorteile für international tätige Firmen. Auch Privatpersonen, die in mehreren Ländern Zahlungsverkehrsdienste nutzen (z.B. für Ferienhaus im Ausland, bei Berufstätigkeit bzw. Studium mit vielen Auslandsaufenthalten) werden profitieren.
Grenzüberschreitend werden SEPA Zahlungen in Zukunft schneller durchgeführt, nach der Umsetzung der EU-Richtlinie für den einheitlichen europäischen Rechtsrahmen für den Zahlungsverkehr (PSD, Payments Services Directive) wird es noch schneller gehen.
Banken europaweit gleichgestellt
Österreichische Banken können von einem Standort aus die gleichen Vorteile anbieten wie große europäische Bankenkonzerne. Auch wenn die Banken einen großen Teil der Kosten für die Umstellung auf sich nehmen (ca. 100-150 Mio. Euro), wird es durch die SEPA-Einführung keine damit zusammenhängenden Preis-Erhöhungen für die Bankkunden geben. Schließlich ist ein sicherer Zahlungsverkehr eine der wesentlichsten Bank-Dienstleistungen.
