Digitale Signatur
Im Bereich der Internet-Banking Anwendungen ist die Sichere Digitale Signatur das geeignete Autorisierungssystem, um herkömmliche Transaktionsnummern-Verfahren zu ersetzen. Aktivieren Sie als Alternative zu iTAN – die eigenhändige Unterschrift: a·sign premium.
Was ist die Digitale Signatur?
Durch die Siegelwirkung Ihrer a·sign premium Signatur, kann es zu keinerlei unbemerkter Änderung Ihrer Zahlungstransaktion auf dem Weg zu Ihrer Bank kommen. Ihre nach aktuellsten Sicherheitskriterien zertifizierte Signaturkarte und das ebenfalls bescheinigte Kartenlesegerät garantieren im Zusammenspiel mit Ihrer bewussten PIN-Eingabe volle Kontrolle über jede einzelne Überweisung - wie bei jeder eigenhändigen Unterschrift.
Auch bei Ihren täglichen Bankgeschäften im Internet-Banking können Sie die Digitale Signatur nutzen. So ist es möglich, mit der Signatur ins Volksbank-Internet-Banking einzusteigen um z.B. Zahlungsaufträge oder Daueraufträge mit Digitaler Unterschrift durchzuführen.
Mit der Digitalen Signatur können Sie darüber hinaus Dokumente elektronisch unterschreiben und dadurch vor Fälschung schützen und durch zusätzliche Verschlüsselung nur für einen bestimmten Adressaten einsehbar machen. Sie können online Ihre Steuererklärung einreichen, einen neuen Reisepass beantragen oder einen Strafregisterauszug beziehen - alles Funktionen Ihrer Bürgerkarte.
Was benötigen Sie dazu?
Um die elektronische Unterschrift tätigen zu können, benötigen Sie Ihre Volksbank Maestro-Karte, einen selbst gewählten 6-stelligen PIN-Code, ein Kartenlesegerät und eine entsprechende PC-Software (gratis download).
Die dafür gültige Volksbank Maestro-Karte können Sie in Ihrer Volksbank anfordern. Der Kartentausch ist kostenlos und die Karte behält den gleichen Bankomat-Code. Mit einem Freischaltentgelt von 12 Euro sowie einer Jahresgebühr von 15,60 Euro wird Ihre Volksbank-Maestro-Karte zur Bürgerkarte und Sie eröffnen sich Ihren sicheren Eintritt in die weite Welt des Internet.
Was kostet die Digitale Signatur?
Die aktuellen Preise für die digitale Signatur auf der Bankomatkarte finden Sie auf der Webseite der A-Trust.
Webseite öffnen
Wo erhalten Sie die Digitale Signatur?
Sollten Sie Interesse an dieser zukunftsorientierten Funktion haben, so kommen Sie zur Aktivierung Ihrer Digitalen Signatur in eine Volksbank, die als offizielle Registrierungsstelle fungiert. Bei diesem Vorgang wird die Signaturfunktion auf Ihrer Volksbank-Maestro-Karte – aus Sicherheitsgründen nur unter persönlicher Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises – aktiviert.
Um Ihre Bankomatkarte zur Bürgerkarte zu rüsten und zur rechtsverbindlichen Unterschrift im Internet-Banking zu befähigen, sind 3 Schritte wichtig.
Ganz einfach:
1. Signaturfähige Maestro-Karte bei Ihrem Volksbank-Berater bestellen (kostenlos).
2. Mit dem Registrierungs-Berater der Volksbank einen Termin vereinbaren.
3. Mit amtlichen Lichtbildausweis die digitale Signatur aktivieren lassen (Dauer ca.10 Minuten).
Anwendungsmöglichkeiten
Die Digitale Signatur bietet Ihnen viele Vorteile in unterschiedlichen Bereichen. Hier haben wir einige interessante Anwendungsmöglichkeiten für Sie aufgelistet:
Behördlicher Zustelldienst
RSa-Briefe werden in Ihrem elektronischen Briefkasten beim behördlichen Zustelldienst hinterlegt und Sie werden per Mail (auf Wunsch auch mehrere Mailadressen möglich) über ein elektronisch abzuholendes Schriftstück informiert.
zum Zustelldienst
Digitale Signatur mit e-card
Ab sofort können Sie Ihre e-card auch als Bürgerkarte für digitale Signatur verwenden - und somit auch für das Volksbank Internet-Banking!
Vorteile gegenüber der Bankomatkarte
Registrierung online möglich
Voraussetzungen
installierter Kartenleser
Online Registrierung (-> Zugangsdaten per RSA Brief -> Aktivierung des Zertifikates)
Für die Freischaltung der digitalen Signatur im Volksbank Internet-Banking geben Sie uns bitte die CIN Nr. bekannt (Ausdruck der Zertifikatsdaten - Auslesung über Ihren Kartenleser zu Hause).
eps-Onlinezahlung
Der eps (electronic payment standard) ist das einfache, sichere und kostelose Zahlungssystem der österreichischen Banken für Einkäufe im Internet. Sie bezahlen in über 300 Web-Shops bequem und schnell mit Ihrem vertrauten Internet-Banking.
Händler aus verschiedenen Branchen haben bisher diese einheitliche Zahlungsmethode in Ihren Internet-Shops eingebaut. Auch viele elektronische Behördenwege (Parkpickerl, Hundesteuer, uvm. ) können mittels eps Onlinezahlung erledigt werden.
Wählen Sie beim Bezahlen "eps-Onlinezahlung" und bezahlen Sie ganz einfach über Ihr Internet-Banking.
Ablauf einer eps-Onlinezahlung?
eps e-payment setzt auf dem jeweiligen Internet-Banking der Banken auf - mehr als 2,5 Mio. potentielle Bankkunden können dieses System sofort benutzen. Hiermit wird ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort gewährt, sowohl für den e-Käufer, als auch für den e-Händler.
So funktioniert eps:
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Als Kunde wählen Sie als Zahlungsmethode im Online-Shop "eps" aus.
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Nach Auswahl der kontoführenden Bank wird eine Verbindung zu Ihrem Internet-Banking Portal ausgewählt. Dort melden Sie sich wie gewohnt mit Benutzerkennung und PIN oder Digitaler Unterschrift an.
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Die Rechnungsdaten werden vom Online-Shop automatisch an das Internet-Banking System übermittelt - eine manuelle Eingabe von Kontonummer, Bankleitzahl und Betrag ist nicht erforderlich!
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Der Auftrag wird wie gewohnt mittels TAN oder Digitaler Unterschrift unterschrieben.
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Die Bank leitet die Zahlung an den Händler weiter. Damit ist die Bezahlung abgeschlossen.
Mit eps können Sie über Ihre gewohnte Internet-Banking-Plattform bezahlen, ohne dem Händler Ihre Kontonummer bekanntzugeben. Als Händler sind Sie unabhängig von der Bankverbindung Ihrer Kunden und brauchen nur ein System zu implementieren – damit erreichen Sie alleine in Österreich bereits ca. 2,5 Mio. Kunden!
Ihre Vorteile als Käufer
Nutzen Sie ihr gewohntes Internet-Banking-System
Keine zusätzliche Registrierung oder Zugangs-Code erforderlich
Einfach und vertraut, bequem und sicher
Höchstes Sicherheitsniveau
Bezahlen im Internet ohne Kreditkarte oder andere Bezahlverfahren
Ihre Vorteile als Händler
Der eps e-payment Standard macht Ihren Shop multibankfähig. Mit dem Einbau einer einzigen, normierten Schnittstelle in Ihren Online-Shop öffnen Sie Ihren Shop für die 2 Mio. Internet-Banking Kunden der österreichischen Banken. Es können die Transaktionskosten reduziert und gleichzeitig der Zahlungseingang beschleunigt werden. Ihr Implementierungs-Aufwand ist dabei minimal.
Geschlossener elektronischer Zahlungskreislauf
Kein zusätzlicher Soft- oder Hardwareaufwand
Auf Händlerwunsch Durchführungsgarantie seitens Bank
eps-Onlinezahlung mit e-payment Standard ist in einer HTML- und XML-Variante verfügbar.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Finanzen wurde eps e-payment Standard u.a. für Anwendungen im öffentlichen Bereich (E-Government) weiterentwickelt. Die Grundlage von eps2 bildet der veröffentlichte europäische Bankenstandard der ECBS für den electronic Payment Initiator (ePI): dieser Standard beinhaltet alle relevanten Basiselemente für die Zahlungsaufforderung.
eps-Banken
eps-Onlinezahlung jetzt testen!
Testen Sie im Caritas-Testshop mit schon einem Euro, wie einfach und unkompliziert dieses Bezahlverfahren funktioniert.
In Zusammenarbeit mit Caritas Österreich unterstützen die Volksbanken die Kampagne "Frauen in Not". Helfen Sie mit Ihrer Spende und erfahren Sie wie schnell, sicher und komfortabel man im Internet bezahlen kann.
200.000 Frauen in Österreich leben in akuter Armut. Besonders betroffen sind Alleinerzieherinnen. Viele Mütter verfügen nur über ein geringes oder gar kein Einkommen, haben Kinder zu versorgen, sind völlig auf sich allein gestellt.
Tagtäglich wenden sich Mütter an die Caritas mit der Bitte um Hilfe. Kinderkleidung, Babynahrung sowie Schulsachen werden benötigt. 10 Euro ermöglichen ein Schulpaket (Hefte, Stifte) für ein Kind, 15 Euro stehen für eine Woche Babynahrung und Windeln. Helfen auch Sie und spenden Sie für "Frauen in Not".
Der neue SEPA-Zahlungsverkehr in Europa
Der Euro ist seit 1999 die gemeinsame Währung innerhalb der europäischen Union. SEPA (Single Euro Payments Area) vereinheitlicht nun auch den elektronischen Zahlungsverkehr. Von Überweisungen bis zum Electronic-Banking. In den nächsten Jahren wird alles auf einen gemeinsamen Standard umgestellt.
Der SEPA-Zahlungsverkehr
Der europäische Zahlungsverkehrsraum „SEPA“ (Single Euro Payment Area) rückt immer näher zusammen und präsentiert sich dabei schneller, sicherer und noch einfacher. Mit der Einführung von SEPA verfolgen die teilnehmenden Länder das Ziel, einen einheitlichen Zahlungsverkehr zu gleichen Bedingungen zu schaffen. Euro-Zahlungen im In- und Ausland werden so gleichgestellt. Privatkunden und Unternehmen benötigen in Europa zukünftig nur noch ein einziges Konto. Von diesem aus können alle Überweisungen oder Einzüge erfolgen - schnell, effizient und sicher. Zu den 31 SEPA-Ländern zählen:
Alle 27 EU-Mitgliedsstaaten
Vorteile für jeden
Der neue einheitliche technische und rechtliche Rahmen für den Zahlungsverkehr betrifft Überweisungen, Einzüge und Kartenzahlungen. Das bringt zum Beispiel Vorteile für international tätige Firmen. Auch Privatpersonen, die in mehreren Ländern Zahlungsverkehrsdienste nutzen (z.B. für Ferienhaus im Ausland, bei Berufstätigkeit bzw. Studium mit vielen Auslandsaufenthalten) werden profitieren.
Grenzüberschreitend werden SEPA Zahlungen in Zukunft schneller durchgeführt, nach der Umsetzung der EU-Richtlinie für den einheitlichen europäischen Rechtsrahmen für den Zahlungsverkehr (PSD, Payments Services Directive) wird es noch schneller gehen.
Banken europaweit gleichgestellt
Österreichische Banken können von einem Standort aus die gleichen Vorteile anbieten wie große europäische Bankenkonzerne. Auch wenn die Banken einen großen Teil der Kosten für die Umstellung auf sich nehmen (ca. 100-150 Mio. Euro), wird es durch die SEPA-Einführung keine damit zusammenhängenden Preis-Erhöhungen für die Bankkunden geben. Schließlich ist ein sicherer Zahlungsverkehr eine der wesentlichsten Bank-Dienstleistungen.
Gemeinsame Einführung
Verantwortlich für die Einführung von SEPA ist das European Payments Council (EPC) in Brüssel, das aus Banken und Bankenverbänden aller 31 Länder besteht. Dabei arbeitet das EPC mit der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank zusammen. In Österreich koordinieren die Kreditinstitute, die Österreichische Nationalbank, die Sparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich und der Verband der österreichischen Banken und Bankiers gemeinsam die Umsetzung im „Austrian Payments Council“.
Umsetzungsbereiche
SEPA umfasst:
den zukünftigen EURO Zahlungsverkehr
einheitliche Instrumente für Euro-Zahlungen (Zahlungsanweisungen, Einzüge, Kartenzahlungen etc.)
einheitliche technische Standards und Abwicklungsverfahren
die fortlaufende Entwicklung neuer kundenorientierter Dienstleistungen
Vorteile für Privatkunden und Unternehmer
SEPA schafft viele Vorteile für Privatkunden und Unternehmer bei der Handhabung Ihrer Zahlungen innerhalb Europa als auch international.
Bessere Flexibilität durch die Möglichkeit, sämtliche Überweisungen oder Einzüge über ein Konto in Europa abzuwickeln.
Verbesserte Steuerung der Zahlungsabläufe und Liquidität.
Kostenersparnisse durch Standardisierung.
Einfacher Einkauf von Waren und Dienstleistungen im europäischen Ausland.
Abwicklung bargeldloser, internationaler Transaktionen zu gleichen Konditionen wie im Inland.
Grenzüberschreitend werden SEPA Zahlungen in Zukunft schneller durchgeführt.
Elektronischer Zahlungsverkehr
Anfang des Jahres 2008 wurde der elektronische Zahlungsverkehr in den SEPA-Ländern vereinheitlicht. Diese erlaubt allen
- Verbrauchern,
- Unternehmen
- und sonstigen Wirtschaftsakteuren
unabhängig von dem Land, in dem Sie sich befinden, Euro-Zahlungen über Electronic Banking zu den selben Bedingungen zu tätigen und zu empfangen.
SEPA-Zahlungsanweisung
Mit 1. Juli 2008 gibt es die neue SEPA-Überweisung. Diese ermöglicht für alle Überweisungen innerhalb der SEPA-Länder nur mehr den Inlandspreis. Privatkunden und Unternehmen benötigen in Europa zukünftig nur noch ein einziges Konto für ihre Überweisungen und Einzüge.
IBAN statt Kontonummer und Bankleitzahl
Die IBAN (International Bank Account Number) ist die international eindeutige Darstellung einer Kontonummer. Eine österreichische IBAN besteht aus 20 Stellen und ist folgendermaßen aufgebaut:
2-stelliges ISO-Länderkennzeichen (AT)
Ihre IBAN ist weltweit einzigartig. Mit der Prüfziffer wird sofort festgestellt, ob die angegebene IBAN richtig ist. So lassen sich Schreib- oder Tippfehler frühzeitig erkennen und fehlerhafte Aufträge werden nicht weitergeleitet. So wird die Überweisung für Sie transparenter und zeitsparender.
BIC für Auslandsüberweisungen
Bei Auslandsüberweisungen geben Sie zusätzlich zu Ihrer IBAN den BIC als zweites Identifikationsmerkmal an. BIC steht für Bank Identifier Code und ist auch als SWIFT-Code bekannt. Der BIC besteht aus 8 oder 11 Ziffern, die sich wie folgt zusammensetzen:
2-stelliger Ländercode (AT für Österreich)
2-stellige Codierung des Ortes
Optional 3-stellige Kennzeichnung der Filiale
Wo Sie IBAN und BIC finden
IBAN und BIC stehen auf Ihren Kontoauszügen. In den kommenden Jahren finden Sie beide auf neu ausgegebenen Bankomatkarten.
SEPA Einzüge (SEPA Direct Debit - SDD
Für die Konsumenten bringt das neue, in allen Euro-Ländern einheitliche Einzugsverfahren eine längere Einspruchsfrist bei strittigen bzw. nicht autorisierten Einzügen (acht Wochen ab Einzugsdatum) und einen exakten Fälligkeitstermin für einen Einzug. Sie wissen also in Zukunft den exakten Tag der Kontobelastung. Die Einführung ist bis November 2009 geplant.
SEPA Kartenzahlungen (SEPA Cards)
Bankkarten mit Zahlungsfunktion werden künftig europaweit noch mehr forciert. Österreichische Kunden werden kaum Änderungen merken, da sie meist schon heute ihre Bankkarte in den SEPA-Teilnehmerländern wie zu Hause nutzen können. Durch mehr Akzeptanzstellen werden die elektronischen Zahlungen deutlich zunehmen und es wird weniger Bargeld für den täglichen Zahlungsverkehr notwendig sein. Ein Umtausch österreichischer Bankkarten ist nicht erforderlich. Die Umsetzung ist bis 2010 geplant.
SEPA Credit Transfer (SCT)
Dieser ist ein vollautomatisiertes Zahlungsverkehrsinstrument ohne Betragslimit für Inlands- und grenzüberschreitende Euro-Überweisungen mit einer Überweisungsdauer von maximal drei Tagen (ab 2012 innerhalb der EU nur noch einen Tag). SCT wird in Österreich seit 28.1.2008 angeboten, europaweite Umsetzung ist bis 2010 geplant.
Weitere Informationen
Nähere Informationen erhalten Sie auch unter: http://www.austrianpaymentscouncil.at. Gerne berät Sie auch Ihr Volksbank-Berater zu den neuen Überweisungsstandards mit der SEPA-Überweisung. Vereinbaren Sie über das nachfolgende Formular gleich einen Termin mit Ihrem Berater.